Projektbeschreibung

Unser Ziel

ist die Aufführung von Werken jüdischer Komponisten, die während der Nazizeit vertrieben, ermordet oder verfemt wurden. Es gibt ein reichhaltiges, attraktives Konzertrepertoire, seit nunmehr 7 Jahrzehnten in Deutschen Konzertsälen kaum gespielt, welches wir wiederbeleben möchten. Diese Kompositionen werden, wie wir meinen, dem Konzertpublikum viel Freude bereiten und gleichzeitig einen Beitrag zur Versöhnung und zum kulturellen Verständnis leisten.

Die Komponisten haben wir in drei Kategorien aufgeteilt:

  • Komponisten, denen die Flucht aus Europa gelang,
  • Komponisten, die von den Nazis ermordet wurden,
  • Komponisten früherer Zeit, deren Werke von den Nazis mit Aufführungsverbot belegt wurden bzw. verfemt wurden.

Bei jedem unserer Konzerte

kommen Werke aus mindestens zwei, wenn möglich allen drei der Kategorien zur Aufführung. Einen Roten Faden bilden die Streichersinfonien von Mendelssohn, die erstaunlicherweise gerade in Sachsen kaum zu hören sind. Bei unserem Gründungskonzert am 11. November 2007 spielten wir die Sinfonia in F, Nr. 11; zum Festakt anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Staatsgründung Israels war es die Sinfonia in g, Nr. 12. Im Laufe der kommenden Konzerte möchten wir sämtliche Sinfonias präsentieren.